Sonntag, 18. November 2012

nur wer dünn ist, ist auch schön

Ich blicke in den Spiegel.ich sehe nur noch Fett, welches meinen Körper umhüllt.In der Hand halte ich das Foto einer wunderschönen Frau, die ich für ihren Körper & ihre Willensstärke bewundere.Zu sehen, wie ihre Knochen aus der Haut stechen & ihre Erschöpfung im Gesicht, lassen mich hoffen, das Selbe erreichen zu können.Ich will genauso sein wie sie.
In meiner anderen Hand halte ich eine halbe Scheibe Brot, die mich fett machen wird.Doch mein Magen schreit danach.Mein Körper sehnt sich nach Energie.ich nehme einen Bissen.einen zweiten. STOP ! Was tue ich da ? Das bin nicht ich.Das ist nicht mein Ziel.Mein Ziel ist es dünn zu sein, denn nur wer dünn ist, ist auch schön.
Ich fühle mich widerlich.Renne ins Bad.verschließe die Tür.Ich beuge mich über die Toilette & bemerke, wie mein Finger in meinen Mund gleitet.ich muss würgen & mich unter Schmerzen übergeben.Der Schmerz ist die Strafe dafür, dass ich gegessen habe.Ich wasche mein Gesicht mit eiskaltem Wasser.putze mir die Zähne.Ich weiß, dass ich niemals wieder einen solchen Moment haben darf.einen Moment der Schwäche.
Wenn ich esse, habe ich keine Kontrolle mehr.Kontrolle über mich.irgendwas.Der Gedanke daran ist unerträglich.ich stelle mich auf die Wage.wie so oft am Tag.alles wie zuvor.Jeden Tag zeigt sie mir weniger an.Tag für Tag.bis ich irgendwann wie eine Elfe stolziere & ich meine Knochen mit jedem Schritt spüren kann . . .



Montag, 22. Oktober 2012

i don't eat anymore.

Es ist so ekelig.Der Gedanke daran lässt mich erstarren.Der Geruch von Essen steigt in meine Nase.ich weiß, ich darf es nicht, doch ich habe Hunger.Dieser Hunger ist wie eine Droge für mich.Ihn zu spüren, lässt mich jedesmal ein kleines Hochgefühl erleben.& wenn ich mal esse, ist es wie Schmetterlinge im Bauch zu haben.ich bin so aufgeregt.habe die Wage schon im Kopf & das Gewicht, was sie mir anzeigen könnte.es gefällt mir nicht.ein Gefühl der Angst überkommt mich.also lege ich den Teller wieder weg.ich fühle mich schrecklich, denn ich weiß, ich hätte es fast gegessen.& ich hätte es wieder nicht geschafft.nicht geschafft, ohne Essen auszukommen.allein der Gedanke daran macht mich fertig.

ich höre das Geschirr klirren.ich bekomme diesen widerwertigen Gestank einfach
nicht aus meiner Nase.Doch ich weiß, ich tue es für mich.Dafür, dass ich
schön bin,
dass ich
dünn bin.nichts ist schlimmer, als wenn die Wage zeigt, ich hätte zugenommen.Dann hätte ich versagt.

manchmal habe ich Angst die Kontrolle zu verlieren.über mich.über mein Gewicht.über das was ich überhaupt esse.Habe ich mein Essen nicht mehr im Griff, habe ich überhaupt nichts mehr, über das ich bestimmen kann.Wenn ich esse, läuft alles schief.

Man lebt nicht damit, man ist es.auch wenn die Leute sagen, die Magersucht sei ein Teil von mir; fühle ich mich eher, als sei ich ein Teil der Magersucht.als sei ich ein weiteres Opfer von ihr.Es ist wie eine Droge.Das Hungern bewirkt so ein Hochgefühl, dass es einem egal ist, wie weit man es treibt.Man würde alles tun, um es wieder zu bekommen. ich würde alles tun.




I don't eat anymore.


 

Sonntag, 7. Oktober 2012

Frei von allen Gedanken

Ich wünschte, es wäre alles anders gekommen. Anders, aber nicht so. Ich will dich endlich wieder sehen, doch du zerstörst alles mit deinen wenigen Worten, die du sagtest. Ich verstehe die Welt nicht mehr, ich verstehe dich nicht mehr. Ich meine, wir waren perfekt. Für den Moment.
 Du gibst mir keine Antworten, hast mich nur für einen Augenblick zum Lächeln gebracht. Ich wünsche mir einfach, dass ich zurückgehen könnte. Ich könnte dich so schnell vergessen, würde schon längst jemand anderen getroffen haben. Aber ich habe nur noch Bilder im Kopf. Bilder & Erinnerungen, wie wunderschön es war.Ich war weg, für eine Weile.
Ich war einfach frei
. 
Frei von Gedanken.Frei von schlechten Erinnerungen & Frei vom Schlechten. Ich sitze nun da & denke einfach nur nach. Schaue mir dein Bild an. Ich weiß eines Tages werde ich zurückgehen, zurück wo alles begann. Ich werde mittendrin stehen, in all den Menschen & werde zurück denken an eine Zeit, die unvergesslich war. Die unvergesslich bleibt. Ich weiß nicht wie es weitergehen wird, aber ich weiß es wird niemals wieder ein 'uns' geben zwischen dir & mir. Ich werde immer die Erinnerungen haben, auch wenn sie wehtun. Ich will doch nur wieder zurück. Im Inneren weiß ich, dass es schwierig werden könnte. Aber ich werde einfach warten & vielleicht wird es ja eines Tages was werden. Vielleicht wird es ein 'uns' geben. Weil du mich zum lächeln gebracht hast . . .

Dienstag, 7. August 2012

Das alles ist dir nichts mehr wert . .

Gefühle beginnen wo Worte enden.Wir haben so oft zusammen gelacht & uns so oft diesen vertrauten Blick geschenkt. Dich jetzt wiederzusehen bringt meine ganze Gefühlswelt durcheinander.wie gerne ich doch wieder mit dir unter dem Sternenhimmel liegen wollen würde.Dir in deine Augen blicken zu dürfen & zu wissen, dass du mich liebst.wie gerne ich in deinen Armen liegen würde.nur ein einziges mal noch.Wie gerne ich deine Lippen auf meinen spüren würde.zu spüren, wie du mich sachte küsst
Ich bin so verdammt naiv.so verdammt verliebt.so verdammt besessen von dir.Ich habe geglaubt, es wäre richtig, wenn du von meinem Geheimnis wissen würdest, welches jetzt keines mehr ist.Ich weiß nicht einmal, wie ich es so lange aushalten konnte, ohne ein Zeichen von dir.manchmal sogar Monate lang.Seid ich dir wieder in die Augen gesehen habe, sind all die Gefühle wieder da.sie haben nie aufgehört.ich weiß, dass dieses Gefühl echt ist, dass all das Wirklichkeit ist.Du wirst auf ewig mein
 größtest '' was wäre wenn . . ''sein. Ich bin verdammt nochmal nicht perfekt. Ich vermisse Dich.Ich vermisse diesen Mann an meiner Seite, versteht ihr? Ich weiß, dass ich dich bereits hatte, dass ich so viele Chancen verspielt habe & verdammt es tut mir leid.ich bin nur ich.ich kann nicht mehr sein, als das was ich bin ! Ich mache viele Fehler.aber Fehler sind auch dazu da, um aus ihnen zu lernen . . 

 

Sonntag, 15. Juli 2012

erzähl mir nicht, was Liebe bedeutet.



Sag mir. Wenn du fühlst, fällt dann die Welt um dich herum zusammen? Sag mir. Würdest du mich immer noch lieben, wenn du all meine Fehler sehen würdest? Sag mir. Bist du wirklich so ehrlich, wie du immer tust? Ich habe dich immer in Arm genommen, aber ich kann das nicht mehr.Für was.Was war der Dank dafür? Sag. Wer war immer für dich da. Wer hat dich auf bessere Zeiten hoffen lassen & sag.wer hat dir all deine Fehler verziehen? Noch ein letztes mal, sag.wer hat dir immer geglaubt, wenn du sagtest ,,ich liebe dich'' ? Ich. Wer würde sonst schon jemandem glauben von dem er tausende male verletzt wurde? Doch weißt du was? Nun ist Schluss damit. Ich werde meinen eigenen Weg gehen. Du machst mich nicht weiter abhängig. Die Gefühle sind weg. Gott sei dank. Ich blicke wieder nach vorn. es tut weh, so etwas zu sagen, denn ich weiß, wir hatten auch andere Zeiten.gute Zeiten. Vielleicht liegt es einfach daran, dass Menschen sich nach einer gewissen Zeit verändern, weil sie neues suchen. Aber ohne das Alte im Herzen, findest du auch nicht nach neuem. Es ist dein Schweigen, was uns verbrennt. Ich lebe mein Leben nochmal neu. In jedem deiner Worte steckt ein bisschen von früher. Aber auch mit jedem deiner Blicke merke ich, es ist dir egal geworden. Aber ich muss damit leben. Alles von uns zerfiel. Ich lass dich frei. Ich war bereit für dich, doch nicht bereit, um alles aufzugeben.Deinetwegen. Dein Blick erinnert mich noch an früher. Aber dein Wesen ist so kalt. So herzlos. Ich will mich verabschieden. Von dir.deiner Person & alles, was mit dir zu tun hat. Es ist dieser Hass, den ich nicht vergessen will. Es zeigt mir nur, dass da noch irgendwas an Gefühl für dich ist.Doch dieses Gefühl hat nichts mehr mit Liebe zutun.



(c) Aylo.Attention.

Mittwoch, 11. Juli 2012

weil es nie ein 'uns' geben wird

Meine Augen brennen.Mein Blick starr auf das, was ich schreibe.verfasse.Meine Gedanken kreisen um dich.um mich.um uns.vielleicht schaffe ich es.schaffe ich es dir zu sagen, dass ich verliebt bin.verliebt in dich.vielleicht muss ich etwas tun, was ich nie zuvor getan habe.ich habe Angst davor Hoffnungen zu haben.ich will nicht wieder enttäuscht werden.bitte bleib.ich weine.ich weine jede Nacht.ich sehe in die Sterne.meine Gedanken stets immer bei dir habend.es ist nicht einfach für mich dich zu lieben.ich sehe deine Bilder & dein Lachen.ich sehe, wie du mit anderen Frauen sprichst.so wie mit mir.
Es tut weh
. .
Nur für heute Nacht, würde ich bleiben. Für dich, für mich. Meine Gedanken sind wie Brücken. Brücken ,die ich nicht überqueren kann. Langsam fange ich an zu weinen, ganz leise. So, dass nur ich es höre. Du machst mich verrückt, verrückt mit deinen Worten. Ich vermisse dich, so unendlich. Aber wir streiten, streiten schon wieder. Du versuchst mit deinen Worten Dinge gut zu machen, die tief in mir drin sind. Die tief begraben sind. Du verletzt mich, verletzt mich jeden Tag, doch trotzdem fange ich mehr & mehr Gefühle für dich aufzubauen, obwohl ich es nicht will ! Du sagst, du belügst mich nicht, aber ich habe Angst, dass du es dennoch tust. Ich meine, du bist soviel & ich bin so wenig. Ich bin nur ein Mädchen mit all ihren Fehlern, das nicht mehr & auch nicht weniger ist. Aber wieso machst du mir all die Hoffnungen wenn da immer noch 'sie' ist? Ich hab dir gesagt, dass ich nur ich bin, dass ich nicht perfekt aussehe & es nicht bin und dass es nicht für jeden reicht, auch wenn ich es versuche. Ich war so ehrlich & es kostete mich Tränen. Mehr oder weniger wertvolle Tränen. Sag doch einfach, dass du am Ende sowieso wieder zu ihr gehst. Ich kann nicht besser sein, verdammt - ich bin nur ich ! Wenn du so eiskalt bist, dann kann ich nicht mehr. Ihr verlangt alle so viel von mir, ich soll so mit ihm reden, aber ich weiß nicht was ich sagen soll, ich weiß nicht wie ich sein werde. Ich habe Angst davor, falsch zu wirken, falsch zu reden, falsch zu sein. Ich habe so viele Fragen & Angst vor diesem Tag an dem wir uns sehen & endlich in die Augen sehen. Was ist wenn ich nicht ausreiche ? Wenn ich es nie werde ?
(c) Aylo.Attention

Dienstag, 15. Mai 2012

Schicksalsschlag


Versuche zu lachen.Der Schmerz sitzt tief. Meine Haut, gebrandmarkt. Deine Stimme dröhnt in meinem Kopf, als sei sie der Kirchenschlag. Laut & ohne Erbarmen durchdringt er meinen Kopf. Mir ist kalt. Gefangen in Trauer. Gefangen im Rausch. Ein Zug. Ein Zweiter & mit jedem weiterem dem Glück ein Stückchen näher. Schwer von der Zeit gezeichnet, ritze ich mir deinen Namen unter die Haut. Dieser Gestank. Dieses Blut, welches mir eiskalt dem Körper entgleitet.es tut gut.für den Moment. Der Schmerz lässt nach, doch die Gedanken & Erinnerungen lassen nicht von mir ab. Sie ergreifen mich & wenn ich könnte, würde ich schreien. all den Schmerz aus mir raus. Aber ich kann nicht.  Die Angst davor gehört zu werden, ist zu groß. Niemand soll jemals erfahren, wie fertig es mich macht. wie fertig mich dein Tod macht. Denn sie alle verlangen, dass ich stark bin. Ich knie vor deinem Grab.bete.hoffe. Eine Träne schweift mein Gesicht. Die Innitalien ''15.05.2006 '' lösen nur noch größeren Schmerz in mir aus. Der eisig kalte Boden durchdringt mich.meinen Körper.Dein Tod ist etwas, womit ich niemals zurecht kommen werde. Die Hoffnung auf Linderung habe ich längst aufgegeben. Eine weitere Träne entgleitet meinem Gesicht. Deine Nähe ist in diesem Augenblick so presänt.Dein Geist,so anwesend. Ich spüre, wie deine blicke auf mir ruhen.wie sie auf mich achten.wartend, bis wir uns wiedersehen . .


- Aylo.Attention