Für immer.
Der Tag zieht an mir vorbei. Stunden verstreichen und die Dunkelheit küsst wieder einmal zart meine Haut. Sie
küsst mich & ritzt dabei deinen Namen in mein Fleisch. Ich rieche den
Eisengestank in meinem Blut. ich muss würgen. Muss mit den Tränen kämpfen. Deine Anwesenheit ist wieder so präsent. Du gehst mir nicht aus dem Kopf. Ich denke Tage nach, Nächte nach & frage
mich, wie ich es hätte anders machen können. Du bist einfach so
verschwunden. Du hast dich aus meinem Leben radiert ohne mich davor zu
fragen. Weißt du nicht wie weh es tut, an deinem Grab zu stehen, und zu
weinen. Vorsichtig die Tränen zu lassen. Tastend. Sanft. Hoffend. Und immer dabei betend das keiner mich dabei sieht. Weil keiner es weiß. Keiner weiß, dass ich dich verloren hab und
nicht damit fertig werde. Du bist immer hier. Hier in mir. Auf meiner
Haut rieche ich deinen Duft. Du klebst an mir, verfolgst mich & doch
bist du nicht mehr hier. Zeit vergeht. Schon ist wieder der Dezember vorbei. Ich weine immer noch. Ein Jahr. Ein zweites. Und noch viele weitere sind vergangen.
- Aylo.Attention
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