Montag, 3. März 2014

ich habe aufgehört an uns zu glauben

Dies sind sie letzten Zeilen, die ich dir widme. Die letzten Gedanken, die ich mit dir teilen werde. ich hätte nie gedacht, dass ich mich jemals so in einen Menschen täuschen könnte, wie ich es in dir getan habe. Jedes mal hast du mir gesagt, wie wichtig Ehrlichkeit dir ist, wie sehr du Lügen hassen würdest, doch du selbst bist es doch, der allen nur etwas vormacht. Du hast mich belogen, mich verletzt & verraten. Noch nie habe ich mich so gedemütigt gefühlt wie von dir.
Ich hätte dir alles gegeben. Meine Liebe, mein Herz & meinen Verstand. Doch es war dir nicht genug. Auch wenn deine Worte von Liebe sprachen, so war ich naiv genug um zu glauben, sie seien wahr. Deine Blicke waren so tief wie der Abgrund des Meeres. Die Wärme, die von dir ausging, hielt mich jedes mal warm. Deine Küsse hatten mich verzaubert, ganz gleich, wie klein sie auch waren. Nie zuvor hatte ich mich wohler bei einem Menschen gefühlt.
Wenn ich gewusst hätte, wie schnell sich Gefühle ändern können, ich hätte sie nie zugelassen. Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass du zu mir zurückkommen würdest. Es hat mir fast den Atem geraubt, als ich mich umdrehte & du hinter mir standest. Wir glichen einem Wunder, einem Traum, in dem alles perfekt schien. Wir waren Wirklichkeit! Ich habe nie aufgehört an die guten Zeiten zu glauben, aber mittlerweile sind meine Blicke leer. ich habe aufgehört an uns zu glauben. Doch du wirst immer unvergesslich bleiben, wie Sternenstaub, der vom Himmel fiel, doch all deine Lügen kann ich nicht mehr ertragen.
Wir leben in einer Welt, die keiner versteht, aber dennoch in einer Welt, die mich nur versuchen lässt zu verstehen, dich zu verstehen!

Montag, 27. Januar 2014

Furcht

Wir alle tragen sie in uns - die Furcht.
Manche Menschen fürchten sich vor Spinnen. Andere wiederum fürchten sich vor der Dunkelheit. & ich .. ich fürchte mich vor mir selbst.

Ich habe Angst.
Ich habe Angst mich zu verlieren. Angst davor, dass all die Monate voller Gesundheit, voller Liebe, voller Freude, voller Glück, voller Hoffnung, voller Verzweiflung, voller Trauer, voller Wut und voller Achterbahnfahrt der Gefühle nichts mehr wert sind. Dass all diese Monate umsonst gewesen sind. Denn ich falle. Ich falle immer tiefer. Ich stürze mich in mein Verderben. in mein Unglück. Ich bin wieder mittendrin. Mittendrin in der Sucht. Ich bin süchtig. Süchtig nach dem Gefühl Hunger zu haben. Ich bin süchtig nach diesen Schmerzen in meinem Magen. Wie er schreit. Wie er sich nach etwas Essbarem sehnt. Ich sehne mich danach mich zu quälen. Ich habe es vielleicht nicht anders verdient. Ich sehne mich nach diesem schrecklichen Gefühl. Die Vergangenheit kommt langsam wieder in mir auf. Sie holt mich ein. Ich kann mich nicht wehren. Vielleicht will ich es auch nicht. & wieder knie ich vor der Toilette. Wieder gleite ich mit meinen Fingern in meinen Rachen & wieder muss ich mich unter Schmerzen übergeben. Niemand merkt es. & niemand fragt nach. Niemand kommt auf die Idee, dass etwas nicht stimmt. Bin ich ihnen egal ? Ist es ihnen egal, was mit mir passiert ? Oder wollen sie mir nur helfen ? Die Menschen sehen weg. Ich verliere sie. Sie verlieren mich. Ich lasse sie gehen. ich lasse die Menschen gehen, die mir am meisten bedeuten. Doch würde ich sie verlieren, wenn ihnen doch so viel an mir liegt? nein, sie würden bei mir bleiben. Sie würden mich unterstützen. Für mich da sein. Doch sie verschwinden. & somit bleibt mir nichts. Mir bleibt nichts, als eine Stimme in meinem leeren Kopf. & ich weiß, diese Stimme wird bleiben.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

& diese Tränen weine ich nun alleine.



Für einen Augenblick wünsche ich mir, ihn noch einmal zu berühren, ihm noch einmal in die Augen zu sehen & ihm zu sagen, was ich fühle.
An all den vergeblichen Versuchen, nicht an ihn zu denken, bin ich gescheitert. Noch täglich plagt mich die Sehnsucht nach ihm, nach unserer gemeinsamen Zeit.Es waren Momente, in denen die Welt scheinbar still stand. Augenblicke, die an einem Wunder grenzten & so unvergesslich waren, als wäre Sternenstaub vom Himmel gefallen. Es war sein Lächeln, welches mich alles vergessen ließ, seine Worte, welche er mit zaghafter Stimme über seine Lippen brachte & es war seine Liebe, die mich innerlich zum Strahlen brachte. Er war der Grund, weshalb mein Herz so verrückt spielte, weshalb es wie wild zu tanzen begann.
Um uns ist es still geworden, doch noch immer denke ich daran, wie es einst gewesen ist, wie es wäre, wenn wir anders entschieden hätten. Mir scheint es, als sei es erst gestern gewesen, als er nach meiner Hand griff & mir tief in die Augen gesehen hat. Sein Blick sagte mir mehr, als jedes Wort es je zu beschreiben gewagt hätte. Ich spürte förmlich, wie sich seine Liebe in mir wiederfand. Genau in solchen Augenblicken wurde mir klar, dass ich unwiederruflich mein Herz an ihn verloren hatte & ich ihm zweifelslos verfallen war. 


Samstag, 21. Dezember 2013

Im Grunde waren wir doch schon auf Einsamkeit getrimmt

Schreie.Verzweiflung.Angst.
Ich rufe nach dir. Ich schreie deinen Namen in diese eiskalte Nacht hinaus. Ich ritze mir meinen Schmerz unter die Haut.Deinen Namen. Ich sitze da. Denke nach. Über dich, über mich. Über uns. Erinnere dich, denk daran, als wir uns sahen,wir uns nah waren & es so schien,als wären wir perfekt für einander. Doch wir gingen verloren. Du bist nicht so, wie ich dachte. Du bist anders, so fremd. Ich weiß nicht wieso, denn ich sah es doch mit deinen Augen, wie du an mich dachtest. Ich weiß noch, wie du mich ansahst, mit diesen wunderschönen Augen & jetzt denke ich zurück & habe dieses Gefühl in mir, welches mir sagt

ich vermisse dich.

Öffne meine Augen
& sehe dich, obwohl du nicht hier bist. Ich vermisse dich so unendlich. Aber du wirst nie hier sein, hier bei mir. Ich denke an dich, an deine letzten Worte, bevor du fort warst. Damals hätte ich nie gedacht, dass du einmal der sein würdest, an den ich denke wenn ich atme. Nicht der, an den ich denke, wenn ich lebe. Bin zu weit entfernt. Zu weit entfernt zwischen Traum & Realität.
Ich vermisse dich , deine strahlenden Augen, das Gefühl, als dein Blick in meine Augen traf. & nach all diesen Dingen, kann ich mir nicht mal mehr vorstellen, dass du genau der bist, der ich dachte. Du hast mich kalt gemacht. Ich denke nach, vielleicht über dich & über mich. Will nicht mehr zurück. eigentlich. Es könnte zu sehr weh tun. Zu sehr weh tun, Dinge zu sehen, die ich nicht sehen will. Nie mehr. Zuzusehen wie Menschen gehen, die du liebst. Doch letztendlich will ich wieder zu dir. Zurück in deine Arme. Ich will frei sein. Frei von jeglichem Schmerz. Ich will ihn nicht mehr spüren. Nie mehr. Keine einzige Träne mehr möchte ich vergießen wegen dir. Gefühle sollen ganz einfach aufhören. Sollen im Nebel der Zeit verschwinden & verloren gehen.



Freitag, 25. Oktober 2013

Besessen

Deine Stimme, so leise, so fern & doch so nah. Deine Augen glänzen, während sich der Mond über sie neigt. Dein Blick ruht auf mir. Ich schaue weg, Du schaust weg. Einen Moment lang spüre ich, wie deine Blicke auf meiner Haut zergehen, doch ich sehe Dich nicht an, ganz gleich was Du auch versuchst. Ich kann Dir nicht einmal zeigen, dass ich Dich sehe, egal wo ich auch sein mag. Ich darf es nicht. Überall, wo mich der Wind auch hintreibt, sehe ich nur dein Gesicht vor mir.

Ich bin völlig besessen von Dir


Eine Stimme, die sich imme mehr & mehr in meinen Kopf einbringt, schaut zu mir auf. Ich kann sie nicht dazu drängen von mir abzusehen, denn ihr Klang spiegelt sich in meiner Seele wieder. ich würde niemals wollen, dass Du gehst, mich verlässt. Aber ich würde auch niemals zulassen, dass Du einfach verschwindest. Noch immer ruht dein blick auf mir. Doch sobald ich Dich ansehe oder bloß in deine Richtug blicke, so schaust Du mich längst nicht mehr an. Ich kann es mir nicht einmal mehr erklären & je mehr ich auf der Suche nach Dir bin, umso weiter entfernst Du dich von mir, so weit, bis ich deine Anwesenheit nicht mehr spüre, bis deine Blicke von mir ablassen



Samstag, 19. Oktober 2013

wenn du sehen könntest, wie es mir geht . .

& ich brauche jemanden zum reden.sofort. Ich will ihm davon erzählen.ich will ihm von all' dem erzählen, was passiert ist. Was in meinem ganzen Leben passiert ist. Ohne, dass er denkt, ich sei gestört. Ich möchte ihm jede Bedeutung der Narben, die meinen Körper schmücken, erzählen. Ich möchte ihm erklären, wie sie entstanden sind & wieso es sie überhaupt gibt. Wieso sie schon seit Jahren zu meinem Leben gehören. Ich möchte mit ihm über die schlechten Dinge reden, über die Momente, in denen ich versage. Ich will mit ihm lachen können. Mit ihm weinen. Solange er zuhört. Er soll nur zuhören - mehr nicht. Ich will, dass er mich besser kennt, als ich mich selbst. Ich werde ihm von mir erzählen. Von dem, was ich mag. Was ich hasse.  &' vorallem, wer ich bin. Ich möchte, dass er die Gründe weiß. Den Grund, wieso dieser Blog, wieso diese Texte, wieso diese Art, wieso dieses Leben. Wieso kein schönes Leben. Wieso ich kein normales  Mädchen bin. Wieso ich nicht so bin, wie all die anderen. Ich möchte, dass er weiß, wieso ich so oft weine. Wieso ich mich verletze. Wieso ich andere verletzte
Ich wünschte, er würde sehen wie es mir geht, ohne all Das hier überhaupt zu lesen. Ich wünschte, er wäre da gewesen, so wie er damals auch immer da war, wenn es mir schlecht ging. Er wird mich nicht mehr abhalten die Klinge über meine Beine führen zu lassen. Es wird ihm egal sein. Er wird seine Augen verschließen vor der Wahrheit & wird mir glauben, wenn ich sage, dass es mir gut geht. Er wird mir alles glauben.
Niemand liebt ein krankes Mädchen. Niemand wird ein Mädchen lieben, welches sich Selbst verletzt.
 
Niemand . .
 

Dienstag, 15. Oktober 2013

Bist Du glücklich ?

"Bist du glücklich ?"


 Ich weiß, das willst du nicht hören , aber nein, ich bin nicht glücklich. Ich bin alles andere als das. Weißt du, ich wünschte, ich könnte von dieser Welt gehen, ohne große Worte. Ohne zu erklären,  wie schlecht es mir die ganzen Jahre ging, wie sehr ich in meine Gedanken gefallen bin, die voll mit Blut, Klingen & dem Tod waren. Ich möchte einfach weg hier & der Drang danach zu schneiden wird immer größer. Letzte Nacht saß ich auf meinem Bett, mit einer Klinge in meiner Hand. Ich weiß nicht was passiert, wenn ich mich schneiden würde. Was würde passieren, wenn man meine frischen Wunden sehen würde & ich allen erklären müsste, wieso ich es getan habe. Wieso das alles. Soll ich ihnen sagen, dass ich versucht hatte zu sterben. Dass ich versucht habe mich zu verletzen oder versucht habe, etwas zu spüren. Meinen inneren Schmerz zum Ausdruck zu bringen

Was würden sie tun ?

Würden sie mich als krank abstempeln oder einfach als Aufmerksamkeit suchend ? Würden sie mich weg schicken oder würden sie mir helfen wollen ? Ich weiß es nicht. Ich weiß nichtmal, was nach all' dem aus uns werden würde. Aus dir und mir. Was würde passieren, wenn du das hier liest, wobei du ein einfaches 'Ja' erwartet hattest. Würdest du gehen oder würdest du bleiben ? Denn wer will schon sein Leben mit einer Gestörten teilen. mit einer Kranken.  Also gebe ich dir die Antwort, die du von mir hören magst

"Wenn du nur wüsstest, ich bin das glücklichste Mädchen auf dieser Welt, nur wegen dir.
Wegen dir und niemand anderem.''