Ich sehe die Zahl auf der Waage.Sie zerreißt mich.Ich sehe mich im Spiegel, in mir beginnt alles zu schreien, doch nach außen hin ist alles taub. Alles ist taub. Es ist so schrecklich dieses Gefühl, dass alles zerreißt. Das Monster brüllt. Es fühlt sich alles so fett an. Auch wenn die Waage mir jeden Tag weniger anzeigt, auch wenn mein BMI bei Untergewicht steht, . . . ich fühle mich einfach nur erbärmlich. FETT. aber nach außen hin ist man nicht fähig zu handeln. Überhaupt etwas zu machen. Jedes mal, wenn ich versuche die Stimme zu verdrängen & nicht auf sie zu hören, schreit sie nur noch lauter. Sie macht mich kaputt !
Dies sind sie
letzten Zeilen, die ich dir widme. Die letzten Gedanken, die ich mit
dir teilen werde. ich hätte nie gedacht, dass ich mich jemals so in
einen Menschen täuschen könnte, wie ich es in dir getan habe. Jedes
mal hast du mir gesagt, wie wichtig Ehrlichkeit dir ist, wie sehr du
Lügen hassen würdest, doch du selbst bist es doch, der allen nur
etwas vormacht. Du hast mich belogen, mich verletzt & verraten.
Noch nie habe ich mich so gedemütigt gefühlt wie von dir.
Ich
hätte
dir alles gegeben. Meine Liebe, mein Herz & meinen
Verstand. Doch es war dir nicht genug. Auch wenn deine Worte von Liebe
sprachen, so war ich naiv genug um zu glauben, sie seien wahr.
Deine Blicke waren so tief wie der Abgrund des Meeres. Die Wärme,
die von dir ausging, hielt mich jedes mal warm. Deine Küsse hatten
mich verzaubert, ganz gleich, wie klein sie auch waren. Nie zuvor
hatte ich mich wohler bei einem Menschen gefühlt.
Wenn ich
gewusst hätte, wie schnell sich Gefühle ändern können, ich hätte
sie nie zugelassen. Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass du
zu mir zurückkommen würdest. Es hat mir fast den Atem geraubt, als
ich mich umdrehte & du hinter mir standest. Wir glichen einem
Wunder, einem Traum, in dem alles perfekt schien. Wir waren
Wirklichkeit! Ich habe nie aufgehört an die guten Zeiten zu glauben,
aber mittlerweile sind meine Blicke leer. ich habe aufgehört an uns zu glauben. Doch du wirst immer
unvergesslich bleiben, wie Sternenstaub, der vom Himmel fiel, doch
all deine Lügen kann ich nicht mehr ertragen.
Wir leben in einer
Welt, die keiner versteht, aber dennoch in einer Welt, die mich nur
versuchen lässt zu verstehen, dich zu verstehen!
Wir alle tragen sie in uns - die Furcht. Manche Menschen fürchten sich vor Spinnen. Andere wiederum fürchten sich vor der Dunkelheit. & ich .. ich fürchte mich vor mir selbst.
Ich habe Angst. Ich habe Angst mich zu verlieren. Angst davor, dass all die Monate voller Gesundheit, voller Liebe, voller Freude, voller Glück, voller Hoffnung, voller Verzweiflung, voller Trauer, voller Wut und voller Achterbahnfahrt der Gefühle nichts mehr wert sind. Dass all diese Monate umsonst gewesen sind. Denn ich falle. Ich falle immer tiefer. Ich stürze mich in mein Verderben. in mein Unglück. Ich bin wieder mittendrin. Mittendrin in der Sucht. Ich bin süchtig. Süchtig nach dem Gefühl Hunger zu haben. Ich bin süchtig nach diesen Schmerzen in meinem Magen. Wie er schreit. Wie er sich nach etwas Essbarem sehnt. Ich sehne mich danach mich zu quälen. Ich habe es vielleicht nicht anders verdient. Ich sehne mich nach diesem schrecklichen Gefühl. Die Vergangenheit kommt langsam wieder in mir auf. Sie holt mich ein. Ich kann mich nicht wehren. Vielleicht will ich es auch nicht. & wieder knie ich vor der Toilette. Wieder gleite ich mit meinen Fingern in meinen Rachen & wieder muss ich mich unter Schmerzen übergeben. Niemand merkt es. & niemand fragt nach. Niemand kommt auf die Idee, dass etwas nicht stimmt. Bin ich ihnen egal ? Ist es ihnen egal, was mit mir passiert ? Oder wollen sie mir nur helfen ? Die Menschen sehen weg. Ich verliere sie. Sie verlieren mich. Ich lasse sie gehen. ich lasse die Menschen gehen, die mir am meisten bedeuten. Doch würde ich sie verlieren, wenn ihnen doch so viel an mir liegt? nein, sie würden bei mir bleiben. Sie würden mich unterstützen. Für mich da sein. Doch sie verschwinden. & somit bleibt mir nichts. Mir bleibt nichts, als eine Stimme in meinem leeren Kopf. & ich weiß, diese Stimme wird bleiben.
Für einen Augenblick wünsche ich mir, ihn noch
einmal zu berühren, ihm noch einmal in die Augen zu sehen & ihm zu
sagen, was ich fühle.
An all den vergeblichen Versuchen, nicht an
ihn zu denken, bin ich gescheitert. Noch täglich plagt mich die
Sehnsucht nach ihm, nach unserer gemeinsamen Zeit.Es waren Momente, in
denen die Welt scheinbar still stand. Augenblicke, die an einem Wunder
grenzten & so unvergesslich waren, als wäre Sternenstaub vom Himmel
gefallen. Es war sein Lächeln, welches mich alles
vergessen ließ, seine Worte, welche er mit zaghafter Stimme über seine
Lippen brachte & es war seine Liebe, die mich innerlich zum Strahlen
brachte. Er war der Grund, weshalb mein Herz so verrückt spielte,
weshalb es wie wild zu tanzen begann. Um
uns ist es still geworden, doch noch immer denke ich daran, wie es
einst gewesen ist, wie es wäre, wenn wir anders entschieden hätten. Mir
scheint es, als sei es erst gestern gewesen, als er nach meiner Hand
griff & mir tief in die Augen gesehen hat. Sein Blick sagte mir
mehr, als jedes Wort es je zu beschreiben gewagt hätte. Ich spürte
förmlich, wie sich seine Liebe in mir wiederfand. Genau
in solchen Augenblicken wurde mir klar, dass ich unwiederruflich mein
Herz an ihn verloren hatte & ich ihm zweifelslos verfallen war.
Ich
rufe nach dir. Ich schreie deinen Namen in diese eiskalte Nacht
hinaus. Ich ritze mir meinen Schmerz unter die Haut.DeinenNamen.
Ich sitze da. Denke nach. Über
dich,
über
mich.
Über uns. Erinnere
dich,
denk daran, als wir uns sahen,wir uns nah waren &es so schien,als wären wir perfekt für einander. Doch
wir gingen verloren.
Du
bist nicht so,
wie
ich dachte.
Du bist anders, so
fremd.Ich weiß nicht wieso, denn ich sah es doch mit deinen Augen, wie
du an mich dachtest.
Ich weiß noch, wie du mich ansahst, mit diesen wunderschönen Augen &jetzt denke ich zurück &habe dieses Gefühl in mir, welches mir sagt
ich
vermisse dich.
Öffne
meine Augen&sehe dich, obwohl du nicht hier bist.
Ich vermisse dich so unendlich.
Aber du wirst nie hier sein, hier
bei mir.
Ich denke an dich, an
deine letzten Worte,
bevor
du fort warst.
Damals hätte ich nie gedacht, dass du einmal der sein würdest, an
den ich denke wenn ich atme. Nicht
der, an den ich denke, wenn ich lebe.
Bin
zu weit entfernt.
Zu weit entfernt zwischen Traum &Realität.
Ich vermisse dich ,deine strahlenden Augen,
das
Gefühl,
als dein Blick in meine Augen traf. &nach all diesen Dingen, kann ich mir nicht mal mehr vorstellen, dass
du genau der bist, der ich dachte. Du
hast mich kalt gemacht.
Ich
denke nach, vielleicht über dich &über mich. Will
nicht mehr zurück. eigentlich.
Es könnte zu sehr weh tun. Zu
sehr weh tun,
Dinge zu sehen, die ich nicht sehen will. Nie
mehr.
Zuzusehen wie Menschen gehen, die du liebst. Doch letztendlich will
ich wieder zu dir. Zurück
in deine Arme.
Ich
will frei sein.
Frei von jeglichem Schmerz.
Ich will ihn nicht mehr spüren. Nie
mehr.
Keine einzige Träne mehr möchte ich vergießen wegen dir. Gefühle
sollen ganz einfach aufhören. Sollen im Nebel der Zeit verschwinden
&
verloren gehen.
Deine Stimme, so leise, so fern& doch so nah. Deine Augen glänzen, während sich der Mond über sie neigt. Dein Blick ruht
auf mir. Ich schaue weg, Du schaust weg. Einen Moment lang spüre ich,
wie deine Blicke auf meiner Haut zergehen, doch ich sehe Dich nicht an,
ganz gleich was Du auch versuchst. Ich kann Dir nicht einmal zeigen,
dass ich Dich sehe, egal wo ich auch sein mag. Ich darf es nicht.
Überall, wo mich der Wind auch hintreibt, sehe ich nur dein Gesicht vor
mir. Ich bin völlig besessen von Dir. Eine Stimme, die sich imme mehr
& mehr in meinen Kopf einbringt, schaut zu mir auf. Ich kann sie
nicht dazu drängen von mir abzusehen, denn ihr Klang spiegelt sich in
meiner Seele wieder. ich würde niemals wollen, dass Du gehst, mich
verlässt. Aber ich würde auch niemals zulassen, dass Du einfach
verschwindest. Noch immer ruht dein blick auf mir. Doch sobald ich Dich
ansehe oder bloß in deine Richtug blicke, so schaust Du mich längst
nicht mehr an. Ich kann es mir nicht einmal mehr erklären & je mehr
ich auf der Suche nach Dir bin, umso weiter entfernst Du dich von mir,
so weit, bis ich deine Anwesenheit nicht mehr spüre, bis deine Blicke
von mir ablassen.
&
ich brauche jemanden zum reden.sofort. Ich will ihm
davon erzählen.ich will ihm von all' dem erzählen, was passiert ist.
Was in meinem ganzen Leben passiert ist. Ohne, dass er denkt, ich sei
gestört. Ich möchte ihm jede Bedeutung der Narben, die meinen Körper
schmücken, erzählen. Ich möchte ihm erklären, wie sie entstanden sind & wieso es sie überhaupt gibt. Wieso sie schon seit Jahren zu
meinem Leben gehören. Ich möchte mit ihm über die schlechten Dinge
reden, über die Momente,in denen ich versage. Ich will mit ihm lachen können. Mit
ihm weinen. Solange er zuhört. Er soll nur zuhören - mehr nicht. Ich
will, dass er mich besser kennt, als ich mich selbst. Ich werde ihm von
mir erzählen. Von dem, was ich mag. Was ich hasse. &'
vorallem, wer ich bin. Ich möchte, dass er die Gründe weiß. Den
Grund, wieso dieser Blog, wieso diese Texte, wieso diese Art, wieso
dieses Leben. Wieso kein schönes Leben. Wieso ich kein normales Mädchen
bin. Wieso ich nicht so bin, wie all die anderen. Ich möchte, dass er weiß, wieso ich so oft weine.Wieso
ich mich verletze. Wieso ich andere verletzte.
Ich
wünschte, er würde sehen wie es mir geht, ohne all Das hier überhaupt zu lesen. Ich wünschte, er wäre da gewesen, so
wie er damals auch immer da war, wenn es mir schlecht ging. Er wird mich nicht
mehr abhalten die Klinge über
meine Beine führen zu lassen. Es wird ihm egal sein. Er wird seine Augen verschließen vor der Wahrheit &
wird mir glauben, wenn ich sage, dass es mir gut geht. Er wird mir alles
glauben.
Niemand liebt ein krankes Mädchen. Niemand wird
ein Mädchen lieben, welches sich Selbst verletzt.